Bundesanleihen

Was sind Bundesanleihen?

Bundesanleihen (auch öffentliche Anleihen genannt) sind festverzinsliche Wertpapiere, die von der Bundesrepublik Deutschland als Staatsanleihen herausgegeben werden, mit einer Laufzeit von 10 bis 30 Jahren.

Bundesanleihen – Eine sichere Geldanlage

Bundesanleihen – Eine sichere Geldanlage

Sie sind mit einem festen jährlichen Zinssatz ausgestattet. Der Erwerb von Bundesanleihen ist in der Regel für jedermann möglich. Einen Mindest- oder Höchstanlagebetrag gibt es nicht. Somit kann frei über die Anlagesumme entschieden werden. Der Kauf der Bundesanleihen ist bei allen Banken und Sparkassen möglich, aber auch an der Börse können Bundesanleihen jederzeit gekauft werden. Ebenfalls kann man Bundesanleihen direkt bei der Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur erwerben. Hierfür muss jedoch ein Schuldbuchkonto eingerichtet werden, auf dem die Wertpapiere verzeichnet werden. Ferner können Bundesanleihen an der Börse täglich zum aktuellen Wert verkauft werden, wobei die Rückzahlung zum Nennwert erfolgt.

Sind Bundesanleihen sicher?

Bundesanleihen gelten als besonders sichere Anlageform, da der Staat mit seinem Vermögen und Steueraufkommen bürgt. Vor allem deutsche Wertpapiere zählen zu den sichersten auf dem Markt.

Aber! auch Bundesanleihen sind vor Krisen nicht sicher. Zwar ist der Supergau, nämlich ein Staatsbankrott, in Ländern wie Deutschland eher unwahrscheinlich, jedoch warnen Experten vor Anlagen mit besonders langen Laufzeiten (30 Jahre). Aufgrund der sich verändernden Bevölkerungsstruktur kann in Zukunft der Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter unter die 50% Marke fallen. Folglich können weniger Menschen die Schulden bedienen. Und auch wenn der Anstieg der Rendite nur einen Prozent beträgt, würde die auf 30 Jahre angelegte Anleihe 14% an Wert verlieren.

Von Experten wird heute jedoch davon abgeraten, Bundesanleihen zu erwerben.