Euro zu Japanische Yen Währungsrechner

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Die Währung JPY (Japanische Yen) zählt seit vielen Jahrzehnten mit zu den stärksten Devisenwerten weltweit, und wird von vielen Investoren als sicherer Hafen bezeichnet. Natürlich gab es auch sehr schwache Zeiten, wie etwa die 90er Jahre, die in Japan als „das verlorene Jahrzehnt“ bezeichnet werden. Damit eine Währung auf den internationalen Devisenmärkten frei gehandelt werden kann, benötigt sie einen anerkannten Außenwert. Weitere Voraussetzungen für den uneingeschränkten Handel des Yen wurden 1994 geschaffen. Durch die Öffnung der Börsen im Jahr 1999 für den Privatanleger, kann der Yen in Verbindung mit dem heutigen Euro in beliebiger Höhe ge- und verkauft werden. Schauen wir uns das Währungspaar EURJPY nachfolgend an.

Euro in Japanische Yen umrechnen

Euro zu JPY Umrechner




  

Daten des Währungspaar YEN-EUR

Werfen wir zunächst einen Blick auf die vergangenen Kursjahre. Wichtig sind erst einmal nur die Eckdaten, wo der Kurs kräftig gestiegen oder gefallen ist.
Die wichtigsten Trendwechselphasen in der Übersicht:

Hoch- und Tiefpunkte des Japanischen Yens an der Börse

Hoch- und Tiefpunkte des Japanischen Yens an der Börse (Klicken zum Vergrößern)

Tief vom 01.04.1995; Kurs: 112,310
Hoch vom 01.10.1998; Kurs: 162,420
Tief vom 01.10.2000; Kurs: 88,870
Hoch vom 01.07.2008; Kurs: 169,950
Tief vom 01.07.2012; Kurs: 94,100
Hoch vom 01.12.2014; Kurs: 149,779
Tief vom 12.04.2015; Kurs: 126,087

 

Historische Eckdaten:

  • erster gelisteter Kurswert (1960): 342,7354
  • Höchststand (1975): 372,8447
  • Tiefstand (2000): 88,8700
  • aktueller Kurs (2015): 137,4400

Bei einem Devisenpaar wird die erste Währung als Basiswährung bezeichnet, die zweite als quotierte Währung. Wie müssen wir den Kurswert nun lesen? Nehmen wir hierzu den aktuellen Kurs. Demnach wäre 1 Euro = 137,4400 Yen.

Warum ein Währungskurs steigt oder fällt

Am Devisenmarkt regiert die reine Marktwirtschaft, Kurse werden gestellt durch Angebot und Nachfrage. In unterschiedlichen Zeitabständen werden die Marktteilnehmer über wichtige Entscheidungen der jeweiligen Notenbank informiert, und streuen so neue Impulse, die entweder das Kauf- o. Verkaufsinteresse wecken sollen. Wie im Oktober 2014, als die japanische Notenbank bekannt gab, dass der Kurswert des Yen zu hoch sei, und entsprechende Maßnahmen für eine Yen-Abwertung vorstellte. Durch diese Meldung wurde die Basiswährung Euro stärker, und der Kurs stieg bis Anfang Dezember 2014. Dann kam es zu starken Abverkäufen, und es folgte ein Trendwechsel bis zum neuen Tief bei 126,087.

Wer sind aber die oben erwähnten Marktteilnehmer, und wie kommen sie zusammen?

Zu den Marktteilnehmern gehören unter anderem:

  • Industrieunternehmen (z. B. Volkswagen)
  • Kreditinstitute ( z. B. Deutsche Bank)
  • Devisenhändler und Finanzinvestoren
  • Zentralbanken (z. B. Europäische Zentralbank)
  • private Haushalte

Den Zugang zu den einzelnen Devisenmärkten übernehmen Banken bzw. Broker, wo der jeweilige Marktteilnehmer ein Konto eröffnen kann. Dies geht heute per Internet problemlos, und oftmals kann schon wenige Minuten nach der Kontoanmeldung mit dem Handel unseres Devisenpaares EURJPY begonnen werden. Natürlich stehen dann auch andere Devisenpaare zur Verfügung.

Fazit zum EURJPY

Der japanische Yen bleibt in Bezug auf den Euro auch in Zukunft die stärkere Währung. Hierzu trägt auch die Finanzpolitik der EZB bei, die den Euro gezielt abschwächt, und so den Yen weiter stärkt. Dies verhindet natürlich einen verstärkten Import japanischer Produkte, da diese sich mit einem schwächeren Euro verteuern. Für die Umrechnungen der Kurswerte wird an dieser Stelle an den oben erwähnten Euro zu Yen Währungsrechner verwiesen.

 

 

Bildquelle: Olivier Le Moal/Bigstock.com

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