Was ist ein Festgeldkonto?

Bei einem Festgeldkonto handelt es sich um ein sogenanntes Termingeld. Die Anlage wird von vornherein für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben. Dieser kann zwischen drei Monaten und zehn Jahren liegen. Je länger das Ersparte angelegt wird, umso höher fällt die Verzinsung aus, die ebenfalls zu Vertragsbeginn fixiert wird. Ändert das Kreditinstitut in der Zwischenzeit die Zinsen, hat das keinerlei Auswirkungen auf bestehende Festgeld Einlagen.

Die Verzinsung von Festgeldkonten richtet sich in der Regel nach dem derzeitigen Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB).

Wie funktionieren Festgeld Konten?

Zuerst einmal füllen Sie alle benötigten Unterlagen online aus und drucken diese aus. Mit diesen Papieren und Ihrem Personalausweis oder Reisepass begeben Sie sich zu Ihrer nächsten Postfiliale, wo Ihre persönlichen Daten abgeglichen werden. Danach werden die Unterlagen an das jeweilige Finanzinstitut verschickt, von dem Sie dann einige Tage später alle notwendigen Dokumente zugesandt bekommen.

Die Einzahlung auf das Konto erfolgt über ein bei Vertragsabschluss angegebenes Referenzkonto. Hierbei handelt es sich in der Regel um ein Girokonto.

Die Kontoführung erfolgt bei den allermeisten Kreditinstituten kostenlos. Allerdings verlangen einige von ihnen eine Mindesteinlage, die bei bis zu 5.000 Euro liegen kann. Andere hingegen verzinsen bereits Festgeldguthaben von 1 Euro.

Für wen kommt ein solches Konto in Betracht und kann man damit Geld verdienen?

Wer auf sein Erspartes eine Zeit lang verzichten kann, sollte es auf einem Festgeldkonto zinsbringend anlegen. Bei niedrigen Zinssätzen ist allerdings nur ein Anlagezeitraum von maximal drei bis fünf Jahren empfehlenswert, da auch für längerfristige Geldanlagen in etwa die gleiche Verzinsung offeriert wird.

Bei Anlagen von maximal fünf Jahren hingegen unterscheiden sich die Angebote enorm, wie Sie http://www.festgeld-vergleich.com/ entnehmen können.

Besonders in Hochzinsphasen können Sie durchaus Geld verdienen, wenn Sie Ihr Erspartes auf einem Festgeldkonto einzahlen. Vor allem dann, wenn es sich um eine größere Summe handelt und die Verzinsung jährlich ausgezahlt wird. Das so eingenommene Geld können Sie dann schon wieder anderweitig zinsbringend anlegen.

Wissenswertes

Wird das Ersparte vor Vertragsende benötigt, fällt die Verzinsung wesentlich niedriger aus. Deshalb ist es vielleicht empfehlenswert, nur einen Teil des Ersparten auf diesem Konto anzulegen und den Rest auf einem Tagesgeldkonto zu deponieren, über dessen Guthaben Sie jederzeit verfügen können.

Genau wie Tagesgeldkonten und Sparbücher gehören auch die Festgeldkonten zu den sichersten Anlageformen. Sie unterliegen dem Einlagensicherungsfond des Landes, in dem das Finanzinstitut seinen Hauptsitz unterhält. Bei in Deutschland ansässigen Banken sind Einlagen von bis zu 100.000 Euro pro Bank und Kunde abgesichert.