Zahnzusatzversicherungen – alles was man wissen muss

Die Krankenkassen streichen ganz besonders im Bereich der Zahngesundheit die Leistungen zusammen. Mittlerweile wird lediglich noch ein Festkostenzuschuss von 30 Prozent gezahlt, wenn der Versicherte im Besitz eines Bonusheftes ist und dieses innerhalb der letzten zehn Jahre lückenlos geführt hat. Lediglich Härtefälle, wie Hartz IV-Empfänger oder Arbeitslose, haben die Chance, den Zuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung verdoppeln zu können. Aus diesem Grund gewinnt eine private Zahnzusatzversicherung immer mehr an Wichtigkeit, denn damit lässt sich der Eigenanteil deutlich minimieren. 

Leistungen

Zu den grundsätzlichen Leistungen einer Zahnzusatzversicherung zählt die Kostenübernahme beim Zahnersatz, wie unter anderem Kronen, Brücken oder Implantate. Darüber hinaus werden Zahnfüllungen bezahlt, die mit Mehrkosten verbunden sind. Dies ist bei Kunststoff- und Keramikfüllungen der Fall, denn die Krankenkassen übernehmen bisher die herkömmlichen Füllungen, wie Amalgam. Darüber hinaus sind Kürzungen durch die gesetzliche Krankenkasse bei Kieferorthopädie, Prophylaxe und speziellere Zahnbehandlungen zu erwarten. Mittels einer Zahnzusatzversicherung lassen sich auch hier Mehrkosten zurückfordern.

Die verschiedensten Arten der Zahnversicherung

Bevor der Verbraucher jedoch eine Zahnzusatzversicherung abschließt, sollte er sich über die verschiedensten Angebote der privaten Versicherer informieren, z.B. bei der Fairfekt Versicherungsmakler GmbH. Sehr häufig sind bei einer Zahnzusatzversicherung noch Zusatzpakete, wie Heilpraktiker oder Brille integriert. Diese lohnen sich nur dann, wenn der Versicherte Wert auf alternative Heilbehandlungen legt oder Brillenträger ist. Darüber hinaus werben zahlreiche Versicherer mit einer Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit. In diesem Fall werden jedoch Zahnbehandlungen direkt nach dem Vertragsabschluss vergütet. Bei einem notwendigen Zahnersatz gilt in den meisten Fällen eine Wartezeit von fünf bis acht Monate. Prinzipiell gilt, dass eine Zahnzusatzversicherung nur dann Leistungen erbringt, wenn die Behandlungen oder ein Zahnersatz medizinisch notwendig sind. Das Ersetzen von intakten Füllungen, Kronen, Brücken sowie kosmetische Behandlungen sind aus dem Leistungskatalog ausgeschlossen.

Genau auf die Bedingungen achten

Grundsätzlich verbleibt bei dem Versicherten noch ein Eigenanteil zur Zahlung, selbst wenn er eine Zahnzusatzversicherung abschließt. Jedoch sollte genau auf die Bedingungen geachtet werden, und dies vor dem Abschluss. Versicherer, die eine Kostenübernahme von 100 Prozent versprechen, übernehmen lediglich Leistungen in der gleichen Höhe, wie sie auch durch die gesetzliche Krankenkasse übernommen werden. Wenn es jedoch heißt, dass mit der Zahnzusatzversicherung 80 oder 90 Prozent des Rechnungsbetrages gezahlt werden, bedeutet dies, das von der Gesamtsumme ausgegangen wird. Der Eigenanteil ist in dieser Variante deutlich geringer. Ebenso sollte weniger auf den monatlichen Beitrag, sondern vielmehr auf die Hochwertigkeit der Leistungen geachtet werden. Eine Zusatzversicherung, die schon für wenige Euro im Monat zu haben ist, wird den Erwartungsansprüchen des Patienten kaum gerecht werden. Wichtig ist, dass jeder Versicherer nur dann Leistungen übernimmt, wenn die Krankenkasse vorab in Leistung getreten ist.